Carsten Mohe will bei der ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ Führung in der 2WD-Wertung verteidigen

Carsten Mohe will bei der ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ Führung in der 2WD-Wertung verteidigen

Auch nach 23 aktiven Rallye-Jahren gibt es für Carsten Mohe noch ein erstes Mal: Am kommenden Wochenende, 6. und 7. Mai, feiert der schnelle Sachse seine Premiere bei der ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“. Gemeinsam mit Beifahrer Alexander Hirsch will Mohe die Führung in der 2WD-Wertung der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) und im Deutschen Rallye Masters verteidigen. Dabei profitiert er von wichtigen technischen Neuerungen an seinem Renault Clio R3T.

Die ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ – dritter Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft und zum ADAC Rallye Masters – wartet in diesem Jahr mit zahlreichen Neurungen auf. Auf dem Programm stehen 13 Wertungsprüfungen (WP) über insgesamt 146,30 Kilometer – davon führen rund zwölf über Schotter. Ein großer Teil der WP ist im Vergleich zum Vorjahr neu. Für Carsten Mohe und Beifahrer Alexander Hirsch macht dies jedoch kaum einen Unterschied, denn beide betreten hier absolutes Neuland.

„Das ist eine der wenigen Rallyes, bei denen ich bislang noch nie an den Start gegangen bin“, erklärt Mohe. Daher legt der Kfz-Meister aus Crottendorf den Fokus vor allem auf ein besonders penibel geführtes ,Gebetbuch‘: „Streckenkenntnis ist natürlich durch nichts zu ersetzen. Wir müssen im Training beim Abfahren der Wertungsprüfungen den Aufschrieb noch exakter erstellen als sonst. Dabei arbeiten wir mit markanten Wegpunkten – das erleichtert gerade in verdeckten Kurven die Orientierung“, erläutert der 43-Jährige. „Das dürfte vor allem auf dem IVG-Gelände ausschlaggebend sein.“ Rund um dieses ehemalige Munitionsdepot findet unter anderem die 23,40 Kilometer lange ,Königsprüfung‘ der Rallye statt.

Trotz des unbekannten Terrains wollen Mohe und sein Copilot beim dritten Saisonlauf von Beginn an auf Angriff fahren. „Bei mir zählt nur Vollgas, was Anderes gibt’s nicht. Unser Ziel ist natürlich der erneute Divisionssieg. Dank unseres Punktepolsters könnten wir aber auch damit leben, wenn wir in der Fronttrieblerwertung am Ende ,nur‘ Zweite werden“, betont der Renault Clio R3T-Pilot. „Jetzt sind unsere Konkurrenten unter Zugzwang.“ Beim vorangegangenen DRM-Lauf hatten Mohe/Hirsch mit ihrem Divisionssieg sowie dem Punktemaximum die Führung in der 2WD-Kategorie weiter ausgebaut. In der Gesamtwertung des ADAC Rallye Masters liegt das schnelle Duo zudem punktgleich mit Hermann Gassner Senior an der Spitze.

Der rund 225 PS starke Renault Clio R3T des Teams Mohe Rallyesport profitiert bei der ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ von wichtigen technischen Neuerungen. Neben dem elektromagnetisch betätigten Getriebe mit Schaltwippen hinter dem Lenkrad kommt erstmals ein neuer Ladeluftkühler zum Einsatz. „Die Front unseres Renault Clio wurde neu homologiert. Somit dürfen wir ab sofort einen größeren Ladeluftkühler nutzen. Der benötigt im Gegensatz zum bisherigen Kühlsystem für den Turbolader keine Wasseraufspritzung mehr. Damit entfällt auch der rund 20 Kilogramm schwere Wassertank“, erklärt der Routinier. „Das Auto wurde erst kurz vor der Rallye fertig, für Testfahrten blieb daher keine Zeit. Wir werden den Shakedown am Donnerstag dazu nutzen, um die Änderungen zu testen und uns auf die Neuerungen einzuschießen“, berichtet Carsten Mohe.

Die Freitagsetappe umfasst drei Wertungsprüfungen, darunter auch der Zuschauerrundkurs im Industriegebiet von Sulingen. Am Samstag stehen zehn weitere WP auf dem Programm.

 

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