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Attacke vor der Sommerpause: Carsten Mohe peilt in Stemwede einen Klassensieg an

Attacke vor der Sommerpause: Carsten Mohe peilt in Stemwede einen Klassensieg an

Überstunden vor dem Ende der ersten Saisonhälfte: Im Kampf um eine Topplatzierung im Deutschen Rallye Masters starten Carsten Mohe und Beifahrer Alexander Hirsch am kommenden Wochenende bei der Rallye Stemweder Berg. Der Einsatz im Nordosten Nordrhein-Westfalens war nach dem Ausfall bei der Rallye Thüringen nötig geworden.

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen in Stemwede den Klassensieg holen“, gibt Rallye-Routinier Carsten Mohe die Marschrichtung vor dem sechsten Saisonlauf des Deutschen Rallye Masters (DRM) vor. Die Serie wird im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft ausgetragen. Das Vorhaben ist ambitioniert: Die Asphalt-Veranstaltung rund um das 26.000-Seelen-Städtchen Lübbecke am nordöstlichen Zipfel Nordrhein-Westfalens stellt für den Sachsen komplettes Neuland dar. „Ich kenne die Rallye nur von Filmsequenzen, die ich mir im Internet angesehen habe“, so Mohe, der darin aber keinen großen Nachteil sieht: „In diesem Jahr sollen 50 Prozent der Prüfungen neu sein, also dürfte sich der Erfahrungsvorsprung unserer Mitbewerber in Grenzen halten.“

Seinen Clio Renault Sport R3T hat der Kfz-Meister aus Crottendorf wieder sorgfältig vorbereitet. Den Abflug bei der Rallye Thüringen – Mohe war auf der letzten Prüfung auf regennasser Straße im Kampf um Klassenplatz eins von der Strecke gerutscht – hat der gut 225 PS starke Fronttriebler unversehrt überstanden. Der Ausflug nach Stemwede soll die Nullrunde in Pössneck für den aktuell Drittplatzierten der Masters-Tabelle wieder ausgleichen: „Für die Wertung können wir in den beiden Saisonhälften je vier Resultate einbringen“, erläutert der 42-Jährige, dem nach zwei Klassensiegen und einem dritten Rang dieses vierte Ergebnis noch fehlt. „Sollten wir am Wochenende wieder auf Platz eins landen, würde dies unsere Ausgangssituation vor der zweiten Saisonhälfte deutlich verbessern.“

Keine leichte Aufgabe, wie Mohe weiß: Am Samstag stehen für ihn und Beifahrer Alexander Hirsch 14 sehr schnelle Wertungsprüfungen über eine Gesamtlänge von 144,2 Kilometer auf dem Programm – ein dicht gedrängter Zeitplan, der für die Startnummer 1 um 7.31 Uhr beginnt und nach einem langen Tag um 20.23 Uhr auf dem Marktplatz von Lübbecke wieder enden soll. Ein großes Fragezeichen hinterlässt zudem die Wetterprognose, die aktuell für den Nordhang des Wiehengebirges wechselhafte Bedingungen vorhersagt. Wobei Regen dem Fronttriebler-Spezialisten durchaus willkommen ist.

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